Veranstaltung in Berlin: Buchvorstellung und Party, 28. März

Ort: Bar Schloss Neuschweinsteiger, Emserstr. 122/123, Berlin-Neukölln
Der Eintritt ist frei.

20 Uhr: Vorstellung des Sammelbandes durch die Herausgeberin Friederike Schmitz + Diskussion
22 Uhr: Feierei zum Erscheinen des Buches mit hoffentlich vielen der ÜbersetzerInnen und anderen HelferInnen

Klappentext Buch: Ist es legitim, nichtmenschliche Tiere für unsere Zwecke zu nutzen? Sie gefangen zu halten, zu töten oder Experimente mit ihnen anzustellen? In der vergleichsweise jungen philosophischen Disziplin der Tierethik werden je nach zugrunde gelegter Moraltheorie verschiedene Argumente vorgebracht, mit denen unsere gegenwärtigen Umgangsweisen mit Tieren gerechtfertigt oder – in den meisten Fällen – scharf kritisiert werden. Der Band versammelt – größtenteils erstmals in deutscher Übersetzung – die wichtigsten Beiträge zu dieser Debatte, u. a. von Tom Regan, Gary Francione, Martha Nussbaum, Cora Diamond, Christine Korsgaard und Will Kymlicka.
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Ein Gedanke zu „Veranstaltung in Berlin: Buchvorstellung und Party, 28. März

  1. Die Tierrechtsbewegung baut auf eine imaginäre objektive Beobachterposition auf, um aus der biologisch graduellen Unterschiedlichkeit die Differenzierung zwischen unserer Spezis und dem Rest vom Tierreich aufzuheben.
    Würde man aber diese objektive Beobachterposition radikal zu Ende denken würde man auch die Abgenzung zwischen Grück und Leid, Schmez und Wohlgefühl und am Ende zwischen Leben und tote Materie aufheben. Der Unterschied zwischen einem erkalterten Lavabrocken und einem Mensch ist objektiv gesehen auch nur graduell, so bestehen doch beide aus den selben Bausteinen und der Unterschied wird über das subjektive Empfinden gezogen. Genauso wie man sich aus Empathie dem Menschen näher steht und diese gründet auf seine biologischen Wurzeln, genauso wie hungrige Piranjas aus Instinkt andere Piranjas nicht essen, hat der Mensch eine angeborene Hemmung andere Menschen zu schaden, die er erst durch Drill oder Extremsituationen schafft zu überwünden.
    Die einzigen die so eine Hemmung nicht überwinden müssen sind Soziopathen, doch da kann keine ethische Argumentation weiterhelfen.
    Rationalität und philosophische Argumente können nur schon vorhandene Anlagen ausbilden aber nicht aus dem nix zu schaffen. Jede Tierart mit einer minimalen sozialen Struktur unterscheidet zwischen der eigenen Spezis und andere. Die Argumentationen der Tierethik und Tierbewegung werden dem Tier Mensch in seiner Natur nicht gerecht und sind im Grunde eine Form von subtiler Tierquälerei.

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